1.Männer gegen HSG Neukölln II erfolgreich

Nach der unnötigen Niederlage in der Vorwoche gegen TMBW III lösten die Rehe ihre Aufgabe im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Neukölln souverän und siegten mit 31:23 (14:13).

Mit einem fast vollen Kader, nur C. Döring (Grippe) fehlte und der Marschroute am heutigen Tag viel Spaß zu haben, ging es in die wichtige Partie gegen die HSG Neukölln II. In der Hinrunde mit 21:22 unterlegen, wusste die Mannschaft was die Stunde nach der bitteren 30:33-Niederlage gegen TMBW III geschlagen hatte.

Als erste Maßnahme, wurde der Spielmacher der Neuköllner Thanh Hao Tran komplett aus dem Spiel genommen. Ein Schachzug, der sich bezahlt machen sollte, auch wenn die HSG zunächst besser ins Spiel kam. Die Zuordnung passte in der Defensive der Rehe zu Beginn nicht (1:4, 5min.). Nachdem die Unstimmigkeiten beseitigt waren, legten die Rehe los. Mit einem 7:2-Lauf setzte man sich mit 8:5 ab. Es entwickelte sich eine körperbetonte, aber nicht unfaire Partie. Die Rehe hielten ihren Vorsprung bis zwei Minuten   vor Ende der ersten Hälfte (14:11). Durch zwei überhastete Aktionen der Rehe im Angriff, konnte die HSG noch auf 14:13 verkürzen.

In der Kabine wurden nur kleine Korrekturen vorgenommen, die sich vor allem auf den Abschluss in der Offensive bezogen. Mit der besseren körperlichen und konditionellen Verfassung, sollte in dieser Partie nichts anbrennen.

Zum Start in die zweiten 30 Minuten glich die HSG nochmal zum 15:15 aus. In der Folge konnten die Rehe sich aber immer deutlicher absetzen (18:15, 20:16, 22:17, 24:18, 27:20, 29:20). Am Ende ein verdienter Sieg, der weiterhin die Möglichkeiten offen lässt, um die Aufstiegsränge mitzuspielen. Ähnlich sieht Trainer M.Sterz die Situation:“Ein wichtiger Sieg, um weiter Druck auf die Konkurrenten auszuüben. In dieser Staffel ist noch viel möglich, da auch der Abstiegskampf extrem eng ist und die Mannschaften im unteren Drittel immer für eine Überraschung gut sind.“

Besonderen Dank an R. Zambetti, der sich als Schiedsrichter zur Verfügung stellte, da die beiden angesetzten Kameraden nicht erschienen sind.

Vielen Dank auch an das Kampfgericht und den Fans in der Halle.