18. Spielbericht 2010/2011 BSC Rehberge – BFC Preussen 19:25 (08:12)

Am letzten Spieltag der Saison hatten wir den feststehenden Aufsteiger in die Verbandsliga, BFC Preussen, zu Gast. Die sind mit uns gemeinsam aus der Stadtliga aufgestiegen und gleich in die Verbandsliga durchgestartet. Für beide Mannschaften ging es eigentlich um nichts mehr in diesem Spiel. Preussen hatte sich aber zum Ziel gemacht, unbedingt als Staffelsieger in die Verbandsliga aufzusteigen und dementsprechend motiviert gingen sie ins Spiel.

Bei uns bekamen heute die sonstigen Reservisten ausgiebige Spielanteile. Während Preussen seine vermeintlich stärkste Formation aufs Feld schickte, begannen wir mit unserer „B-Formation“. Und die machte ihre Sache gegen den Favoriten mehr als gut. Wir begannen mit einer 5:1 Formation, um den Spielaufbau des Gegners zu stören und deren Rückraum-Mitte Spielerin aus dem Spiel zu nehmen. Nach einer 1:0 Führung mussten wir zwar ständig einem Rückstand nachlaufen, aber nachdem wir das Hinspiel mit 11 Toren Differenz verloren hatten, hielt sich diesmal der Abstand in Grenzen, vor allem weil die Deckung gegen den starken Rückraum und das gute Gegenstoßverhalten prächtig stand hielt. Beim 5:8 nach 15 Minuten wechselten wir alle Feldspielerinnen komplett aus, weil sich auch erste konditionelle Probleme bemerkbar machten. Die „A-Formation“ agierte mit einer 6:0 Deckung und verkürzte auf 8:10. Das Erstaunen beim Gegner über die nicht erwartete Gegenwehr stieg mächtig an. Sie hatten wahrscheinlich mit einem leichten Spiel gerechnet und jetzt war die Aufregung groß, dass man evtl. nicht als Staffelsieger von der Platte geht. Dementsprechend wurde leider eine härtere Gangart eingeschlagen, die von den Schiedsrichtern nicht unterbunden wurde. Zum Glück hat sich keine Spielerin verletzt. Zur Halbzeit lagen wir nur mit vier Toren im Rückstand.

In der Halbzeitpause wurde die gute Leitung gelobt und auf eine Fortsetzung in der zweiten Halbzeit gehofft, die wir wieder mit der „B-Formation“ begannen.

Diese vier Tore Differenz hatten auch noch beim 15:19 Bestand. Danach ermöglichten wir dem Gegner durch Gegenstöße und einige Entscheidungen der Schiedsrichter den Vorsprung auf sieben Tore auszubauen. Aber wir hatten heute unseren Spaß und spielten weiter munter mit und konnten die Niederlage mit 19:25 im Vergleich zum Hinspiel in Grenzen halten. Insgesamt war es eine Leistungssteigerung um 100%. Gerade die Spielerinnen, die sonst nicht so viel Spielanteile bekommen, bereiteten dem Trainer viel Freude. Neun von den zwölf eingesetzten Feldspielerinnen machten mindesten ein Tor. Nach Lucie war Cloodi heute zweitbeste Schützin. Eine unserer Stärken über die gesamte Saison, wir haben nicht die Shooterin, sondern von allen Positionen geht Gefahr aus.

Die Leistung gegen Preussen war ein gelungener Abschluss für eine erfolgreiche Saison, wenn der geneigte Leser nur die Abschlusstabelle betrachtet. Leider war die Trainingsbeteiligung über die Saison gesehen unterirdisch. Auch die Hinrunde kann getrost vergessen werden. Niederlagen gegen den Tabellenletzten AC Berlin, gegen NSF und beide Spiele gegen Köpenick, alles Spiele, die mit normaler Leistung hätten gewonnen werden „müssen“. So wurde eine bessere Platzierung selbst verhindert. Diese war auch tatsächlich möglich, wenn man sieht, dass in der Abschlusstabelle die drei Mitaufsteiger die Plätze 1-3 belegen. Wir sind jetzt mal weg, aber nächste Saison sind wir, hoffentlich verstärkt mit neuen Spielerinnen, wieder da.

 

BSC Rehberge

BFC Preussen

Ergebnis

19 (08)

25 (12)

7m

4 / 2

7 / 4

2 Min.- Strafen

3

3

Auszeiten

15:10 / –

– / 50:25

Schiedsrichter

Krause / Müller

 

17. Spielbericht 2010/2011 BSC Rehberge – NSF 24:19 (12:10)

Da lobt der Trainer den Ehrgeiz seiner Mannschaft in der Vorwoche, damit sie ihn diese Woche wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen kann. Die Vorbereitung auf ein so wichtiges Spiel sollte anders aussehen. Die Ausgangssituation war klar. Eine Niederlage oder ein Unentschieden würden Platz 7 am Ende bedeuten und erst mit der Staffeleinteilung für die nächste Saison würde feststehen, in welcher Liga man sich wiederfindet. Bei einem Sieg, egal in welcher Höhe (es kann keinen Punktgleichstand mit NSF am Saisonende geben), wäre Platz 6 gesichert. Daher war der Trainer in der Vorbesprechung für einen Sieg mit einem Tor, die Mannschaft wollte wegen des direkten Vergleiches 5 Tore Differenz. Im Hinspiel hatten wir große Probleme mit dem Gegenstoßverhalten von NSF und einem Spielzug, den wir nicht unterbinden konnten. Daher agierten wir mit einer verschobenen 5:1 Deckung gegen RL.

NSF begann mit der erwarteten 3:2:1-Deckung, der wir mit Einlaufen der Außen und einfachen Kreuzbewegungen begegnen wollten. Diese Taktik ging am Anfang auf. Wir konnten 1:0 in Führung gehen und diese auf 4:2 ausbauen. Danach wollten wir den Erfolg mit Gegenstoßpässen erzwingen. Dabei machten wir zu viele Fehler und NSF konnte das Spiel drehen und vier Tore in Folge erzielen. Aber wir ließen uns nicht aus dem Konzept bringen, reduzierten die Fehler und prompt konnten wir beim 6:6 wieder ausgleichen. Danach war das Spiel bis zum 9:9 auf des Messers Schneide. NSF legte vor und wir glichen aus. Dann kam uns eine Zeitstrafe von NSF zu Hilfe, die wir nutzten und mit 12:10 in Führung gehen konnten. 30 Minuten waren geschafft, aber damit war noch nichts entschieden.

In der Halbzeit wurden die taktischen Vorgaben für unser Angriffsspiel noch einmal angesprochen. Die Abwehr stand im gebundenen Spiel gut, aber unser Rückzugsverhalten hatte noch Potential nach oben. Außerdem sollten die technischen Fehler reduziert werden. Dann würde einem Erfolg nichts im Wege stehen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir keinen Aussetzer, sondern machten da weiter, wo wir erste Halbzeit aufgehört hatten. Die Deckung hielt stand, Michi war ein sicherer Rückhalt und die Zahl der Fehler konnte niedrig gehalten werden. So bauten wir den Vorsprung kontinuierlich aus. Die offensive Deckung von NSF wurde mit Doppelpässen mit dem Kreisläufer immer wieder überwunden. Über 16:12, 18:13, 19:14 und 20:14 konnten wir unseren Vorsprung auf sechs Tore ausbauen. Dann schwächten wir uns selbst durch zwei Zeitstrafen in den letzten sechs Minuten, wobei wir zeitweise nur mit vier gegen sechs Spielerinnen auf der Platte standen. NSF nutzte diese Zeitstrafen und verkürzte auf 19:22. Aber die Mannschaft war heute so selbstbewusst, dass sie auch diese Phase wegsteckte und gegenhielt. In den verbleibenden Minuten wurde der Vorsprung wieder, auf die von der Mannschaft vorhergesagten, fünf Tore Differenz ausgebaut. So konnten wir dieses richtungsweisende Spiel für uns entscheiden und damit den Klassenerhalt zu 99,99% sichern. NSF muss abwarten, wie das Fernduell mit Buckow am letzten Spieltag ausgeht.

Am Ende hatten wir sechs Schützen mit drei oder mehr Toren. Das machte es dem Gegner schwer, sich auf uns einzustellen. Besonders Janina konnte ihren guten Fähigkeiten im 1:1 nutzen und fünf Tore erzielen. An dieser Stelle muss ich aber auch die Spielerinnen loben, die sich komplett in den Dienst der Mannschaft stellen und akzeptieren, dass nur der Erfolg zählt. Denn die Einsatzzeiten für Jessi und Cloodi, heute auch noch für Lucie, sind über die Saison minimal bis gar nicht vorhanden. Die Mannschaft zeigte heute wieder, welches Potential eigentlich in ihr steckt. Drei Kreuzbandrisse werden weggesteckt, ohne Training gehen wir in die Spiele und trotzdem bestehen wir in der Landesliga. Schade eigentlich, dass die Mannschaft nicht von sich aus darauf kommt, wie viel Erfolg sie haben könnte, wenn sie dies nur wollte…

Nächste Woche findet im letzten Heimspiel der Saison ein Schaulaufen gegen BFC Preussen statt. Die stehen seit heute als Aufsteiger in die Verbandsliga fest. Damit ist der Ausgang des Spieles für beide Mannschaften uninteressant. Hoffen wir, dass sich keine Spielerin verletzt und beide Mannschaften Spaß haben werden und den Zuschauern ein interessantes Spiel bieten können.

 

BSC Rehberge

NSF

Ergebnis

24 (12)

19 (10)

7m

4 / 3

5 / 3

2 Min.- Strafen

6

3

Auszeiten

– / 54:58

22:01 / 44:18

Schiedsrichter

Gäbelein / Iwastschenko

 

Tabelle der Rückrunde:

Platz Verein

Spiele

Punkte

Tore

Differenz

1.

BFC Preussen

8

16

:

0

186

:

134

52

2.

SG ASC/VfV Spandau II

8

14

:

2

153

:

124

29

3.

VfL Tegel

8

12

:

4

210

:

135

75

4.

BSC Rehberge

8

10

:

6

151

:

141

10

5.

KSV AJAX-NEPTUN

8

9

:

7

165

:

178

-13

6.

HSG OSC-Friedenau II

8

6

:

10

139

:

143

-4

7.

SV Buckow

8

6

:

10

123

:

154

-31

8.

Fortuna Biesdorf

8

4

:

12

136

:

179

-43

9.

Neuköllner Sportfreunde

8

2

:

14

138

:

170

-32

10.

AC Berlin

8

1

:

15

139

:

182

-43

 

16. Spielbericht 2010/2011 BSC Rehberge – SG ASC/VfV Spandau II 19:24 (10:13)

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Da hat der Trainer verkündet, dass er zum Saisonende aufhört und schon kommen die Spielerinnen zum Training und auch zum Spiel. 17 Spielerinnen unter der Woche beim Training (letztes Mal im Dezember 2010) und 12 Feldspielerinnen beim Punktspiel (letztes Mal am 21.11.2010). Heute hatten wir unseren Angstgegner SG ASC/VfV Spandau II zu Gast, gegen den wir die letzten drei Spiele schlecht ausgesehen haben. Die Angriffsleistung suboptimal, das Wurfverhalten verbesserungsfähig und die Abwehrleistung hatte Steigerungspotential. Und dann kommt der Gegner heute auch noch mit „aussortierten“ Spielerinnen der 1. Mannschaft aus der 3. Liga zu uns in die Halle. Unser Ziel war positive Erkenntnisse für das entscheidende Spiel am nächsten Sonntag gegen NSF zu holen.

Wir begannen mit einer offensiven Deckung gegen die beiden Halbspielerinnen. Aus der Deckung heraus sollte Tempo gemacht werden. Im Angriff wollten wir über einfache Kreuzbewegungen den Erfolg suchen. Die in der Deckung entstehenden großen Lücken für die Kreisspielerin sollten von Steffi und Melle gestopft werden. Ebenso die Lücken, die manchmal auf den Halbpositionen entstehen würden. Mit der Deckungsvariante hatte Spandau in der ersten Halbzeit so seine Probleme. Wir konnten mit 1:0 in Führung gehen, lagen dann bei 1:3 und 3:5 mit zwei Toren hinten. Aber Spandau konnte sich nicht weiter absetzen. 5:5, 6:6, 7:7 und wir konnten sogar mit 8:7 in Führung gehen. Spandau hatte zwischenzeitlich schon seine grüne Karte gezogen, aber eine Verbesserung trat nicht ein. Dann schwanden wie immer bei uns die Kräfte und Spandau erzielte vier Tore in Folge. Obwohl wir noch auf ein Tor wieder heran kamen, ging es doch mit einem drei Tore Rückstand in die Pause – 10:13 (wie in der Vorwoche).

In der Halbzeit wurde versucht, die Konzentration der Mannschaft auf das Spiel auszurichten, da es zu viele Anmerkungen zu den Schiedsrichtern gab, die auf beiden Seiten nicht immer glückliche Entscheidungen trafen. Die Deckungsvariante wurde beibehalten, es sollte aber noch mehr Tempo gemacht werden. Hier war Spandau in Hälfte eins anfällig.

Zu Beginn hatten wir wieder unser übliches Problem. Der Trainer sagt was in der Pause und rechts rein, links gleich wieder raus. Anders ist es nicht zu erklären, dass wir nach 3:50 Minuten vier Strafminuten bekommen, weil eine Spielerin etwas besser weiß als der Schiedsrichter und dabei nicht als Siegerin auf der Platte bleibt. Spandau macht jetzt mehr Tempo und bringt unfairer Weise eine Spielerin, die unsere um zwei Köpfe überragt. Diese springt beim Freiwurf auch noch hoch, wer soll denn von unseren kleinen Spielerinnen da oben rankommen. Naja, so kassieren wir sechs Tore in Folge und das Spiel ist bei 10:19 entschieden. Wir wechseln munter durch, damit alle Spielerinnen ihre Spielanteile bekommen. Dabei springt sogar noch eine Resultatsverbesserung heraus, weil die Deckung nach wie vor gute Arbeit leistet und dieses in ein konsequentes Tempospiel umgemünzt wird. So erzielen wir einfache Tore und können den Vorsprung bei 17:22 auf fünf Tore reduzieren. Dieser Abstand bleibt bis zum Spielende konstant. Insgesamt eine ansprechende Leistung, auf die wir in der nächsten Woche aufbauen können.

Dabei kommt es zum Showdown im Abstiegskampf mit NSF. Der Sieger wird auf jeden Fall nächste Saison auch noch in der Landesliga spielen. Der Verlierer muss zittern, was in den höheren Ligen passiert, welche Mannschaft meldet für welche Liga. Das Hinspiel haben wir nach katastrophaler Deckungsleistung 19:23 verloren.

 

BSC Rehberge

SG ASC/VfV Spandau II

Ergebnis

19 (10)

24 (13)

7m

6 / 4

3 / 3

2 Min.- Strafen

3

6

Disqualifikation

1 (3×2 Minuten)

Auszeiten

26:29 / –

16:26 / 54:56

Schiedsrichter

Finck / Finck

 

15. Spielbericht 2010/2011 BSC Rehberge – KSV Ajax/Köpenick 18:20 (10:13)

Im Abstiegskampf werden die Punkte gegen Köpenick benötigt. Dieser Auffassung war zumindest der Trainer, die Mannschaft sah dies nicht so. Anders ist es nicht zu erklären, dass wir unter der Woche gar nicht trainiert haben, obwohl im Spiel letzte Woche gegen Tegel deutlich wurde, dass die Kraft nicht für 60 Minuten reicht. Zumal sich die personelle Situation auch in diesem Spiel nicht verbessert hat. Für Funda und Fussel, die nicht dabei waren, kamen Domi und Shabi dazu. Damit standen wieder nur neun Feldspielerinnen zur Verfügung. Im Hinspiel haben wir die erste Halbzeit mit neun Toren verloren und konnten die zweite Halbzeit dann mit acht Toren für uns entscheiden. Von daher sollte heute eine Chance auf einen (doppelten) Punktgewinn bestehen.

Die Grundlage für den deutlichen Erfolg in der zweiten Halbzeit im Hinspiel war eine doppelte Manndeckung. Trotzdem fingen wir wieder mit unserer gewohnten 6:0-Deckung an. Im Angriff sollten einfache Aktionen und vor allem viele Tore über Gegenstöße zum Erfolg führen. Fünf Minuten plätscherte das Spiel so dahin, es stand 1:1. Danach kamen wir besser ins Spiel und konnten beim 7:3 erstmals mit vier Toren in Führung gehen. Der Gegner war frühzeitig gezwungen die grüne Karte einzusetzen. Diese brachte erst mal keinen Erfolg. Nach 20 Minuten führten wir mit 10:6. Wir hatten Ball und Gegner im Griff. Danach wurde das liebgewordene Spielinstrument, der Ball, unser Staatsfeind Nummer 1. Keine Spielerin  hatte den Ball mehr im Griff und schaffte es im ersten Versuch ihn zu fangen. Dadurch ermöglichten wir es Köpenick sieben (!!!) Tore in Folge zu werden. Auch mehrere Wechsel und eine grüne Karte konnten diesen Fluch nicht besiegen. So gingen wir wie im Hinspiel mit einem Rückstand in die Halbzeit, obwohl wir 20 Minuten das Spiel völlig unter Kontrolle hatten. Allerdings waren es diesmal nur drei Tore.

In der Halbzeit wurden die vielen technischen Mängel angesprochen, die Köpenick wieder ins Spiel gebracht haben. Außerdem wurde auf das Wurfverhalten hingewiesen, dass Würfe in Armhöhe für eine Torhüterin eine dankbare Aufgabe wären. Wir hatten das Spiel zu Beginn unter Kontrolle und wollten an die ersten zwanzig Minuten anknüpfen.

Auch nach zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit lagen wir weiterhin mit drei Toren im Rückstand. Es stand in zu diesem Zeitpunkt 4:4. Es war von beiden Seiten kein schönes Spiel und die Zahl der technischen Fehler hatten sich zwar reduziert, aber es waren immer noch zu viele. Nach 53 Minuten, beim Stand von 18:15 wurde die grüne Karte gezogen, um die Deckung umzustellen und in der verbleibenden Zeit zu versuchen, den Rückstand aufzuholen. Die Umstellung brachte erst keinen Erfolg, aber dann kam uns eine Zeitstrafe des Gegners zu Hilfe. Wir gingen zur offenen Manndeckung über und tatsächlich gelang es uns den drei-Tore-Rückstand aufzuholen und den Ausgleich zum 18:18 zu erzielen. Der nächste Köpenicker Angriff brachte keinen Erfolg und 1:20 Minuten vor Schluss waren wir im Ballbesitz und hatten die Chance, das Spiel zu drehen. Es gelang uns den RA frei zu spielen und die Möglichkeit die Führung zu erzielen. Die Torhüterin hielt den Ball und die Köpenicker Spielerinnen wollten einen Gegenstoß laufen. Allerdings bekamen wir den Abpraller von der Torhüterin und unser RA bekam diesmal von HR die zweite Chance die Führung zu erzielen. Was dabei passierte kann man nicht beschreiben, dies muss man gesehen haben. Wenn man einen Trainer halten möchte, tragen solche Aktionen nicht dazu bei. Die Folge war ein Gegenstoßpass, der Köpenick die 19:18 Führung brachte. Es verblieben noch 25 Sekunden, um zumindest den Ausgleich zu erzielen, aber da war ja noch unser Staatsfeind Nr. 1 der Ball, der unkontrolliert zum Gegner hüpfte und so noch ein Gegenstoß die 20:18 Niederlage besiegelte.

Nächste Woche spielen wir gegen die SG ASC/VfV Spandau, eine Mannschaft, die uns überhaupt nicht liegt. Da wir im Training nicht die Möglichkeit haben, müssen wir dieses Spiel nutzen, um uns auf das darauffolgende Spiel vorzubereiten, denn gegen NSF müssen beide Punkte geholt werden, soll der Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft werden. Ansonsten müssen wir hoffen und beten, das die anderen Mannschaften für uns spielen.

 

BSC Rehberge

KSV Ajax/Köpenick

Ergebnis

18 (10)

20 (13)

7m

3 / 2

5 / 4

2 Min.- Strafen

2

4

Auszeiten

26:03 / 53:03

15:20 / –

Schiedsrichter

Gäbelein