Rehe II beherrschen VfV

Am Sonntag empfingen wir die 3. platzierten Damen vom VfV Spandau bei frühlingshaften Temperarturen in unserer Halle. Das Hinspiel hatten wir mit einer sehr durchwachsenen Leistung und etwas Glück 16:13 gewonnen. Erfreulicher Weise meldeten sich diesen Sonntag 3 Spielerinnen spielfähig, mit denen vorher nicht umbedingt gerechnet wurde. Weiterlesen

2. Frauen Jahresabschlussbericht 2008 / 2009

Saison 2008/ 2009

schwierigste Saison seit 2004/2005 akzeptabel überstanden –

 

Hallo liebe Handballerinnen und Handballer,

nun liegt die 5. gemeinsame Saison von Trainer und Mannschaft hinter uns. Was einmal als Notlösung begann, hat sich zu einem langjährigen Projekt entwickelt. Wie schon im Vorjahr blicken wir auch dieses Mal auf eine schwierige und durchwachsende Saison zurück. Noch nie mussten wir in einer Saison so viele Ausfälle kompensieren.

Ausgangslage vor der Saison
Nach der letzten Saison (Platz 5) war die Mannschaft erneut komplett zusammengeblieben. Während Sanni nach Ihrer Schwangerschaft aktiv ins Team zurückkehrte, verabschiedete sich unsere 1. Torhüterin Ramona in die selbige. Zudem war bekannt, dass auch Nalina die Familie vergrößern wollte sowie Sabine aufgrund ihrer Verletzung für unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stand. Ohne Neuzugänge mussten diese Ausfälle aus dem bestehenden Kader aufgefangen werden. Nicht ganz ohne, denn es handelte sich um 3 zentrale Spielerinnen innerhalb des Teams. Immerhin meldete sich Antje nach ihrer einjährigen Verletzungspause im Tor zurück und konnte die Position unserer schwangeren Ramona einnehmen. So ging man mit 14 Damen in die Vorbereitung. Bei den sich abzeichnenden Problemen konnte das Ziel diesmal nur frühzeitiger Klassenerhalt lauten.

Zugänge vor der Saison:    – keine –

Die Vorbereitung
Wie immer begannen wir Mitte Juni mit der Vorbereitung auf die neue Saison. Neben Kraft und Kondition lag der Schwerpunkt diesmal auf dem notwendigen Umbau des Rückraums. Nach mehreren Anläufen gelang uns dieses Jahr erstmalig einige gemeinsame Beach Handball Trainingseinheiten mit unseren 1.Frauen zu absolvieren. Der Höhepunkt der Saisonvorbereitung war jedoch wie immer unser 3 tägiges Trainingslager (diesmal in Neuruppin) und unser Turnier kurz vor Saisonstart.
Leider verlief die Vorbereitung in der wichtigsten Fase alles andere als optimal. Weitere Spielerinnen fielen aus. Neben Tina konnte mit Kerstin auch unsere 2. Aufbauspielerin aus Krankheit und Verletzung nicht teilnehmen. Das war ein erneuter Rückschlag, der uns bis weit in die Saison verfolgte. Jetzt musste eine weitere „Notlösung“ her. Diesmal erwischte es Katja. Sie musste sich auf der Mittelposition neu einspielen um unsere „Standart- Not- Mitte Grawi zu entlasten. Es gab also  schon jetzt zahlreiche große Baustellen im Team. Die logische Folge konnte man bei unserem Turnier beobachten. Nachdem wir hier in den letzten 2 Jahren als Zweiter sehr erfolgreich waren, war  viel Sand im Getriebe und es reichte nur zum vorletzten Platz.

Mannschaft zum Saisonstart:
Antje Jacob, Cornelia Franz, Verena Preuß, Susanne Loschke, Katja Stahl, Nalina Eitschberger, Sabine Münchow, Sabrina Kümmritz, Xana Metzler, Riccarda Habermann
incl. Teilzeitler:  Sabine Körner, Silke Grote

Hinrunde: akzeptabler Saisonstart
Unter diesen ungünstige Vorzeichen musste man beim selbsternannten Aufstiegsaspiranten TUS Neukölln in die Saison starten. Das Spiel ging erwartungsgemäß eindeutig verloren. Zwar hielt man in der 1. Halbzeit lange mit, aber individuelle Fehler und ein harmloser Rückraum in der 2. Halbzeit bescherten uns eine klare Niederlage. Aus den anschließenden 3 Spielen gegen GM/BTSV II, Rotation II und Adler Tempelhof holten wir 5:1 Punkte. In allen 3 Begegnungen war eine starke Abwehrleistung die Basis für den Erfolg. Die Angriffsleistungen waren hingegen eher bescheiden. Zwar führten die „Not- Mitte“ Katja und Grawi gut Regie, aber es fehlte uns an Durchschlagskraft aus dem Formationsangriff. Nur gegen die sehr schwach spielende Mannschaft von Rotation erzielte man mit 22:8 ein überzeugendes Ergebnis. In den Spielen gegen Adler und Empor gab es dagegen mit 11:11 und 13:11 zwei Minimalergebnisse. Egal wie, wenigstens die Punktausbeute war mit 5:3 erfreulich und der Saisonstart konnte für uns als effektiv und akzeptabel bezeichnet werden.

„Worst case Szenario“ trifft uns am 6. Spieltag
Am 5. Spieltag empfingen wir die junge Truppe von Preussen. Auch wenn dieses Spiel verloren ging, war es eines unserer besten Spiele der Saison. In einem guten Stadtligaduell konnten wir auch im Angriff endlich mal wieder überzeugen. Leider sorgten 10 schwache Minuten in der 2. Halbzeit für die Entscheidung und man verlor unglücklich aber verdient mit 22:25. Die Mannschaft  schien sich aber zu finden.
Am 6. Spieltag kam es dann aber ganz anders. Zwar kehrten Kerstin und Tina nach langer Verletzungspause ins Team zurück, doch mussten wir in einem sehr ruppigen Spiel bei Empor gleich den nächsten schweren Rückschlag hinnehmen. Es erwischte Nalina.
Nicht der geplante Nachwuchs war schuld, sondern ein Foulspiel das ein gebrochenes Handgelenk zur Folge hatte. Die Mannschaft verlor nicht nur vollkommen unnötig das Spiel sondern auch Ihre torgefährlichste Rückraumspielerin. Fortan rückte  Sanni endgültig von Außen auf Nalinas Position. Nun musste sich zeigen ob die getroffenen Vorbeugemaßnahmen für diesen Ernstfall Früchte tragen würden. Gegen den Vorletzten SC Eintracht und besonders gegen den 3. platzierten SSC Südwest klappte das erfreulich gut. Man überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und relativ soliden Handball. Die Spiele wurden verdient gewonnen. Auch im letzten Hinrundenspiel gegen NARVA zeigte sich die Mannschaft gefestigt. Zwar fehlte es Vorne etwas an Durchschlagskraft, aber gegen die junge und stark aufspielende Truppe von NARVA hielt man erstaunlich lange mit. So gelang es NARVA erst Mitte der 2. Halbzeit die Entscheidung herbeizuführen, als man einen Hänger hatte.

Fazit der Hinrunde
Auch wenn die Spielweise nicht immer ansehnlich war, zog man sich angesichts der vielen personellen Probleme erstaunlich gut aus der Affäre. Immerhin spielte die Mannschaft kein einziges Spiel in vermeidlicher Bestbesetzung. Teilweise fehlten uns drei zentrale Spielerinnen, dennoch verlor man neben dem Spiel  gegen Empor nur gegen die Top 3  der Hinrunde. Mit 9:9 Punkten lagen wir zwar 3 Punkte hinter dem ausgegebenen Ziel, aber man stand mit 5 Punkten Vorsprung zur Abstiegszone auf Tabellenplatz 6. Das Bestreben nach dem frühzeitigen Klassenerhalt war bei normaler Leistung also gut möglich.

Die Rückrunde: Ein Start mit Problemen
Der Start ins neue Jahr und in die Rückrunde begann wenig erfreulich. Man startete, dank schlechter Leistungen, mit 2 verdienten Niederlagen gegen TUS Neukölln II und GM/BTSV II. Auffällig waren die für uns ungewohnten Abwehrschwächen und Abstimmungsprobleme im Angriff. Nach der Rückkehr der Langzeitverletzten hatten diese sich in unser Spiel eingeschlichen. Die 4 Wochen Spielpause kamen zur rechten Zeit. Man arbeitete gezielt an der Lösung der Probleme. Auch der Spannungsbogen wurde neu aufgebaut, denn schließlich standen die Duelle gegen die unmittelbaren Konkurrenten Rotation und Adler Tempelhof an. Es funktionierte. Zwar nicht mit Glanz und Gloria, aber zumindest die Defensiv war wieder viel gefestigter. Zudem feierte Nalina zwischendurch ein ordentliches Comeback. Doch es war ein kurzes Gastspiel von ihr, denn nach 2 Spielen konnten wir zur geglückten Familienerweiterung gratulieren. Sanni musste also weiter im Rückraum spielen. Nach dem Rotation sich zwischendurch aus dem Spielbetrieb zurückgezogen hatte, verlor man unverschuldet 4 Punkte und rutschte auf den 7. Tabellenplatz ab. Unser Abstand zum Tabellenende schrumpfte also. Man fuhr damit als krasser Außenseiter zum 2. Aufstiegsaspiranten Preussen. Die 2. Platzierten wollten noch den direkten Aufstieg schaffen. Wie im Hinspiel war es ein sehr interessantes Spiel, indem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Leider schafften wir es nicht beide Punkte zu entführen. Zum einen weil es versäumt wurde die Führung auszubauen und zum anderen weil der Schiedsrichter in den letzten 2 Minuten plötzlich unerklärlich ins Spiel eingriff und Preussen irgendwie den Punkt rettete. Dennoch freute man sich über ein 17:17 und den unerwarteten Punktgewinn.
Mit einem anschließenden Kampfsieg gegen Empore konnte auch endlich der vorzeitige Klassenerhalt gesichert werden. Das folgende Spiel beim Vorletzten Eintracht war allerdings ein heftiger Rückschlag. Auch wenn nun Spielanteile im Team anders verteilt wurden, war die schlechte Leistung Hinten wie Vorne unerklärlich. Trotzdem hätte man min. 1 Punkt mitnehmen müssen, aber wer frei das Tor nicht trifft verliert halt verdient mit 15:17. Nach diesem Desaster hatte die Mannschaft wieder mal 4 Wochen Zeit sich zu berappeln, bevor die letzten 2 Saisonspiele anstanden. Trotz dem alle Entscheidungen gefallen waren trainierte die Mannschaft sehr engagiert weiter. Das zahlte sich aus. So gewann man gegen SSC Südwest zwar etwas glücklich mit 16:15, aber durchaus nicht unverdient. Auch im letzten Saisonspiel bei NARVA gelang es uns dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Bei guter Stimmung in der Halle entwickelte sich ein interessantes Handballspiel, wo man sich wahrhaftig bis zur letzten Sekunde auf Augenhöhe befand. Leider fand es für uns ein unschönes Ende. Eine vorzeitige Entscheidung versäumt, gerieten wir 12 Sekunden vor Schluss mit 1 Tor in Rückstand. Nach unserer schnellen Mitte folgt ein Freiwurf und in den letzten 2 Sekunden ein 7m- Pfiff. Alle warten auf die Ausführung. Spielerin und TW standen bereit, doch nichts da. Plötzlich beschließen die Zeitnehmer, dass das Spiel zu Ende war. Der total unsichere Schiedsrichter schließt sich dem einfach an…… Schade und ärgerlich, so findet die Saison für uns leider ein unsportliches Ende.

Fazit der Saison
Das ausgegeben Ziel vorzeitiger Klassenerhalt wurde erreicht. Letztendlich beschließt man die Saison mit dem 6. Platz. Wenn man den Rückzug von Rotation vernachlässigt, hat man in der Hinrunde wie in der Rückrunde 9:9 Punkte erspielt. Das ist angesichts der vielen personellen Probleme ordentlich und gleicht dem Ergebnis der letzten Saison. Für einige Spielerinnen war es eine schwierige aber sicherlich lehrreiche Saison, da sie auf neuen und wechselnden Positionen spielen mussten. Doch dank der gezielten Vorbereitung und einer sehr geschlossenen Mannschaft konnte der Ausfall der wichtigen Rückraumspielerinnen ordentlich kompensiert werden. Die Spielweise blieb zwar folgerichtig über weite Strecken hinter den eigenen Ansprüchen von Mannschaft und Trainer zurück, doch nach intensiven gemeinsamen Trainingseinheiten mit den Langzeitausfällen war auch endlich wieder was von unserer alten Spielweise zu erkennen. Erfreulich war auch der Einstand unserer neuen Torwärtin Melli zum Saisonende. Mit ihrer Leistung in den letzten 2 Spielen ist sie definitiv eine Verstärkung für die Mannschaft.

Zu guter Letzt einen besonderen Dank an die Spielerinnen, die in dieser schwierigen Saison nicht so zum Zuge gekommen sind und sich trotzdem voll in den Dienst der Mannschaft gestellt haben. Diese Geschlossenheit hat uns mit Sicherheit den einen oder anderen Punkte eingebracht! DANKE!

Abgänge vor der Saison                 -> keine
Zugänge in der Saison                   -> Melanie Crone, TW (2 Spiele)
-> Ines Feist TW (5 Spiele)
Ausfälle in der Saison                   -> Martina Ravelo, KL (6 Spiele)
-> Kersting Horn, RM (6 Spiele)
-> Nalina Eitschberger, RL (12 Spiele)
-> Sabine Brandt, RM & RL (13 Spiele)
-> Ramona Gottschalk, TW (ganze Spielzeit)

 

P.S:
Ein großes Dankeschön an Ines und Michi von den 1. Frauen, die uns, als wir einen Torwart brauchten, regelkonform bei 5 bzw. 2 Spielen auf der Position unterstützt haben. DANKE!

Euer Thomas

2. Frauen Jahresabschlussbericht 2007 / 2008

Saison 2007/ 2008

akzeptable Platzierung mit sehr durchwachsenen Leistungen und zahlreichen Ausfällen –

Das angestrebte Ziel für die Saison hieß Platz 3-4. Nach der Staffeleinteilung erschien das durchaus realistisch. Wir bekamen mit BSV92  einen schwachen LL- Absteiger und mit ProSport einen stark einzuschätzenden Aufsteiger aus der BL.

Zugänge vor der Saison:               Susanne Loschke, Katja Stahl

Mannschaft zum Saisonstart:
Ramona Gottschalk, Cornelia Franz, Verena Preuß, Nalina Eitschberger, Sabine Brandt, Kerstin Horn, Sabine Münchow, Sabrina Kümmritz, Xana Metzler, Sabine Körner, Silke Grote, Riccarda Habermann, Martina Ravelo
Die Vorbereitung
Wir absolvierten ein Trainingslager am Werbellinsee, ein Trainings- Wochenende in unserer Halle, machten 2 Freundschaftsspiele und nahmen natürlich an unserem Turnier teil.
Leider mussten schon zu diesem Zeitpunkt die ersten Ausfälle hingenommen werden.
Die intensive Vorbereitung schien sich dennoch auszuzahlen. Bei unserem Turnier belegte man trotz der Konkurrenz aus Landes- und Verbandsliga wie im Vorjahr den 2. Platz. Das gab natürlich einiges an Selbstvertrauen.

Hinrunde: Geglückter Saisonstart
Trotz eines eigentlich großen Kaders fuhren wir mit nur 2 Auswechselspielerinnen zum ersten Saisonspiel. Dennoch gewannen wir das Spiel gegen Empor überraschend überlegen und souverän. In Abwesenheit von Sabine und Kerstin zeigte insbesondere Grawi, dass Sie auf der Mitte immer wieder eine gute Alternative ist. Auch zum ersten Heimspiel traten wir wieder mit nur 1 Auswechselspielerin an und erkämpften gegen 14 Eintrachtspielerinnen einen verdienten Punkt. Zwar kehrten anschließend einige Spielerinnen in den Kader zurück, aber es folgten wenig überzeugende Vorstellungen beim Landesligabsteiger BSV92 und gegen das Schlusslicht HC Nord. Beim zwischenzeitlichen Heimspiel gegen Rotation konnte man allerdings überzeugen. Trotz schwankender Leistungen nahm man aus den Spielen alle Punkte mit und vermied einen Fehlstart wie letzte Saison. Man stand mit 9:1 Punkten auf Platz 3. Die gute Abwehr und starke Torwartleistungen waren hierfür verantwortlich. Unsere Angriffsleistungen waren dagegen eher mäßig. Die schlechte Chancenausbeute machte vieles zu Nichte. 

Probleme zum Ende des Jahres weiten sich aus
Zu diesem Zeitpunkt kamen die Überflieger der Liga zu uns. Die junge Truppe von ProSport hatte bis dato so ziemlich alle aus der Halle gefegt. Zwischen uns entwickelte sich aber ein spannendes Spiel und dank sehr disziplinierter Spielweise hielt man erstaunlich gut mit. Man hatte ProSport sogar am Rande einer Niederlage. Doch man verstand es nicht den Sack bei einer Führung Mitte der 2. Hälfte zuzumachen und verlor aufgrund der schlechten Chancenausbeute in den letzten Minuten mit 17:21. Dennoch hatte man neben dem Spiel gegen Rotation wohl eine der besten Leistungen geboten.
Anschließende siegte man bei GM/BTSV und gegen Adler Tempelhof, obwohl unsere Probleme immer offensichtlicher wurden. Aufgrund von Verletzungen und sich häufender Formkrisen fehlte es im Angriff immer mehr an Konstanz und Durchschlagskraft. Die Angriffsleistungen waren fortan sehr bedenklich. Es sollten noch einige Negativrekorde folgen. Dennoch stand man zu diesem Zeitpunkt mit 13:3 Punkten auf Platz 3. Ein erstes deutliches Zeichen zur tatsächlichen Verfassung bekam man im letzten Hinrundenspiel. Man verlor das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Buckow mit 10:19. Buckow spielte eine Klasse besser als wir und man war chancenlos! Man stand zwar am Ende der Hinrunde immer noch mit 13:5 Punkten auf Platz 3, doch die Formkurve zeigte deutlich nach unten.
Die Rückrunde: Talfahrt ist nicht aufzuhalten
Vor der Winterpause stand noch das Rückrundenspiel gegen Empor an. Es verlief ähnlich wie die letzten Spiele: Gute Abwehr, schwächelnder Angriff. Man gewann eben so mit 13:11. Erneuter Wehmutstropfen, Katja verletzte sich bei einem unnötigen Foul und war mehrere Wochen nur bedingt einsetzbar! Das Jahr 2008 begannen wir dann mit einer katastrophalen Leistung beim Tabellenvierten SC Eintracht. Man blamierte sich gegen einen schwachen Gegner und ging mit 11:20 unter. Es fehlte an allem! In der Folgewoche setzte man sich zwar gegen den Tabellenvorletzten BSV92 durch, aber das Ergebnis war rekordverdächtig (11:5, niedrigster Sieg seit 4 Jahren). Mit dem Wechselbad ging es vorerst weiter. Eine verdiente Niederlage gegen Rotation und ein akzeptabler Sieg gegen das Schlusslicht HC Nord, wo man nach langer Zeit mal wieder 20 Tore warf! Danach fiel man dann aber endgültig ins Tal der Tränen.
Beim Spitzenreiter ProSport wurde man als Tabellendritter mit 14:32 (höchste Niederlage seit 4 Jahren) aus der Halle gefegt. In den darauf folgenden Spielen gegen die schlechter platzierten GM/BTSV und Adler Tempelhof sowie gegen den letztendlichen Aufsteiger Buckow schaffte man gerade mal 11 bzw. 12 Tore. So verlor man diese Spiele und rutschte mit 6:12 Punkten in der Rückrunde noch auf Platz 5 ab.

Rückrunde in Fakten:
– schlechteste Rückrunde seit 4 Jahren (6:12 Punkte)
– schlechteste Angriffsleistung seit 4 Jahren

Fazit der Saison
Das ausgegebene Ziel von Platz 3-4 hätte locker erreicht werden können, wurde aber durch die schwachen  Spiele in der Rückrunde verfehlt. Die Leistung im Angriff war sehr enttäuschend. Als eine der offensiv stärksten Mannschaften der letzten 2 Jahre (19 Tore/Spiel), schaffte man diesmal nur einen schwachen Schnitt von 14 Toren. Damit gehört man in den unteren Bereich der Stadtliga.
Einer der Gründe liegt sicherlich in den zahlreichen Ausfällen im Rückraum insbesondere auf der Mittelposition. Unser gesamtes Spiel war dadurch sehr berechenbar!

Ausblick 2008/ 2009
Nur Kati hat sich entschlossen unsere Mannschaft zu verlassen. So wird die Mannschaft voraussichtlich ein weiteres Jahr in dieser Konstellation bestehen bleiben. Nach Ihrer Schwangerschaft wird Sanni am Saisonbeginn ins Team zurückkehren und sicherlich mittelfristig eine Verstärkung sein. Mit ein wenig Glück kehrt vielleicht auch Antje nach langwieriger Schulterverletzung wieder als 2. Torhüterin zurück.

Ich selber habe mich auch noch mal entschlossen 1 Jahr dranzuhängen. Somit bleibt das Team zusammen und wir werden nächste Saison gemeinsam versuchen wieder erfolgreicheren und schöneren Handball zu spielen!

Abgänge nach der Saison:              – Katja Hilgenböcker

2. Frauen Jahresabschlussbericht 2006 / 2007

Saison 2006/ 2007


– schwieriger Start in die Stadtliga –

Die Rückkehr in die Stadtliga wurde von einem krassen Fehlstart und zahlreichen Ausfällen während der Spielzeit geprägt. Nur in wenigen Spielen konnte die Mannschaft in Bestbesetzung auflaufen.

Zugänge vor der Saison:                Martina Ravelo, Ramona Gottschalk (Mitte der Hinrunde)

Mannschaft zum Saisonstart:
Antje Jacob, (Ramona Gottschalk), Cornelia Franz, Verena Preuß, Nalina Eitschberger, Sabine Brandt, Kerstin Horn, Sabine Münchow, Sabrina Kümmritz, Ute Kersten, Xana Metzler, Sabine Körner, Silke Grote, Riccarda Habermann, Martina Ravelo

Saisonverlauf

 

Nach einer intensiven und sehr erfolgreichen Vorbereitung, dachten schon viele es geht so weiter wie in der letzten Saison. Besonders nach dem 2. Platz bei unserem eigenen Turnier 2 Wochen vor Saisonstart, spielten einige gedanklich bereits um den Aufstieg. Doch die Realität holte die Mannschaft schnell ein…und der Schlag saß. Man startete mit 0:10 Punkte in die Hinrunde!
Man hatte total den Faden verloren und das Selbstvertrauen war verschwunden. Mit viel Arbeit und Engagement der verbliebenen gesunden Spielerinnen gelang aber langsam die Wende. Die Mannschaft stellte sich Spiel für Spiel besser auf die Stadtliga ein. Am 6. Spieltag konnten so im Kellerduell  gegen BVG49 die ersten 2 Punkte eingefahren werden.

Der Knoten war geplatzt und es folgte eine erfolgreiche Serie mit 8:0 Punkten. Dank dieser Wende hatte man am 8. Spieltag erstmalig mit Platz 7 die Abstiegsplätze verlassen. Zum Ende der Hinrunde erreichte man sogar noch Platz 6. Gerade noch mal die Kurve bekommen….
Die Mannschaft stand jetzt in der Abwehr sehr stabil und die mittlerweile gewohnt gute Offensive sorgte für eine gute Torquote.

Mit den zahlreichen Ausfällen konzentrierte man sich in der Rückrunde auf die Mannschaften in der unteren Hälfte. Mit Erfolg! Bis auf das Spiel gegen HC Nord konnten alle Partien gewonnen werden. Gegen die Mannschaften aus der vorderen Hälfte erreichte man ebenfalls noch 2 Achtungserfolge. So holte man gegen den späteren Aufsteiger SG TMBW einen Punkt und fegte Siemensstadt in deren Halle mit 12:26 vom Parkett. Mit diesen Ergebnissen war die Klasse frühzeitig gesichert und man hatte sich im Mittelfeld festgesetzt. Ohne den nötigen Druck waren die letzten 3 Spiele dann ziemlich trostlos…….

Letztendlich wurde Platz 6 belegt. Man hatte das Saisonziel Klassenerhalt vorzeitig erreicht, nach dem man bereits zur Hälfte der Rückrunde nicht mehr Absteigen konnte. Die Leistungen nach dem Fehlstart waren sehr ansprechend und vollkommen Stadtliga tauglich. In dieser Fase zeigte die Mannschaft endlich Ihr tatsächliches Potential, darauf lässt sich auch für nächste Saison aufbauen. Die letzten Spiele waren allerdings ein kleiner Dämpfer…

Abgänge während der Saison:      Ute Kersten (Ende der Hinrunde)

Abgänge nach der Saison:              -keine

2.Frauen Jahresabschlussbericht 2005 / 2006

Saison 2005/ 2006


– Aufstieg in die Stadtliga –

Nach dem es in der Vorsaison gelungen war eine halbwegs vernünftige Basis zu schaffen und die Mannschaft für die Bezirksliga gut aufgestellt war, wollte man diese Saison vorne mitspielen bzw. versuchen aufzusteigen. Die Möglichkeit war durchaus vorhanden.
Zugänge:    Cornelia Franz, Sabrina Kümmritz (Ende d. Hinrunde)
Mannschaft zum Saisonstart:
Antje Jacob, Cornelia Franz, Verena Preuß, Nalina Eitschberger, Sabine Brandt, Kerstin Horn, Sabine Münchow, Ute Kersten, Xana Metzler, Sabine Körner, Silke Grote, Riccarda Habermann, (Sabrina Kümmritz)

Saisonverlauf

 

Entsprechend den Ansprüchen wurde die Vorbereitung gestaltet. Für viele war dies ein Graus, aber letztendlich zogen fast alle mit, was sich später auszahlen sollte. Die Hinrunde spielte man erfolgreich. Gewonnen wurde zwar nicht immer, es wurde aber auch nicht verloren. So stand man immer unter den Top 3 und zum Ende der Hinrunde erstmalig auf Platz1.
Die Rückrunde spielt man über weite Strecken sehr souverän. Die Mannschaft hatte deutlich an Qualität und Selbstbewusstsein gewonnen. Man lag lange auf den Plätzen 1 und 2. Um den angestrebten Aufstieg in die Stadtliga zeichnete sich ein Dreikampf zwischen Rotation II, Humboldt und uns ab. Die Spiele gegen die Aufstiegskonkurrenten gingen aber leider verloren, so das 3 Spieltage vor Ende der Saison nur noch ein Aufstieg über die Relegation möglich war. Unsere Aufstiegsambitionen hatten somit einen Dämpfer erhalten. Im direkten Vergleich mit Humboldt standen wir nun schlechter da und mussten auf eine unerwartete Niederlage des Konkurrenten hoffen. Humboldt tat uns diesen Gefallen und verlor gegen den Vorletzten HC Pankow.
Rotation II stand somit am letzten Spieltag bereits als Aufsteiger fest. Wir hingegen brauchten noch 1 Punkt um aus eigener Kraft Platz 2 gegen Humboldt zu verteidigen. Hierzu mussten wir allerdings ausgerechnet bei einer Mannschaft punkten, die uns so gar nicht lag. Mit viel Kampf incl. Zittern bis zur letzten Sekunde schaffte man gegen Tempelhof genau diesem 1 Punkt.

Geschafft…. Relegation!  Da wurde erst kräftig gefeiert!!!

Relegationsspiele gegen VfL Lichtenrade

Die 2 Spiele um den Aufstieg wurden innerhalb von 4 Tagen ausgetragen. Das Hinspiel fand in unserer Halle statt. Vom Gegner wusste man lediglich dass es eine junge Mannschaft mit einer angeblich überragenden Auswahlspielerin war.

Das Hinspiel  10:13
Beim ersten Aufeinandertreffen entwickelte sich ein grausames Handballspiel. Es war geprägt von Nervosität, zahlreichen Ballverlusten und vergebenen Chancen auf beiden Seiten. Wir verloren das Spiel letztendlich mit 10:13! Auch wegen 2 krasser Fehlentscheidungen der Schiedsrichter in den letzten 2 Minuten.
Sollte es das schon gewesen sein? So schlecht hatten man schon lange nicht mehr gespielt, obwohl der Gegner alles andere als gut gewesen war. In Normalform sollte doch zumindest ein Sieg im Rückspiel möglich sein. Alles weitere würde man sehen…..

Das Rückspiel 19:12
Der Gegner war sich seiner Sache sehr sicher und hatte schon seine Aufstiegsparty organisiert. Aufgrund des Hinspiels ging man zwar als Außenseiter in die Begegnung, aber das war nicht die schlechteste Ausgangsposition. Immerhin konnten wir nach über 8 Wochen erstmalig wieder in Bestbesetzung auflaufen. Die Mädels waren hoch motiviert, denn das Hinspiel ärgerte alle.

Die Mannschaft spielte hervorragend! Nach 10 Minuten war der Rückstand aus dem Hinspiel eliminiert und der Vorsprung sank nie mehr unter 4 Tore. Man diktierte das Spielgeschehen und Lichtenrade verzweifelte nach und nach. So feierten wir mit den Fans spontan bis in die frühen Morgenstunden einen tollen Sieg und den letztendlich absolut verdienten Aufstieg in die Stadtliga. Es war eine tolle Party!

Damit war das ausgegebene Ziel Wiederaufstieg bereits 1 Jahr vor Plan erreicht!

GRATULATION !
Abgänge nach der Saison:    -keine-

2. Frauen Jahresabschlussbericht 2004 / 2005

Saison 2004/2005

 

 – Neuanfang nach dem Absturz in der Bezirksliga –

Die Saison begann mit einem neuen Trainer. Nach dem Absturz aus der Stadtliga mit nur 3 Punkten, hatte sich die Mannschaft von ihrem Trainer getrennt. Aufgrund des langen Entscheidungsprozesses, war die Trainerfrage allerdings erst kurz vor Saisonbeginn entschieden worden. So ging man nahezu ohne jegliche Vorbereitung in die neue Saison.

Die körperliche Verfassung der Mannschaft war ziemlich miserabel. Zwar gab es einige passable Handballerinnen im Team, aber kaum eine hatte für mehr als 10 Minuten Luft. Zwischen dem Anspruch der Mannschaft und dem tatsächlichem Leistungsvermögen klaffte eine große Lücke.
So war relativ schnell klar, das es nur ein Ziel geben konnte: Klassenerhalt und Neuaufbau! Durch einige Zugänge bzw. Rückkehrer gab es einen ersten Wandel in der Mannschaft.
Zugänge:        Nalina Eitschberger, Sabine Münchow, Xana Metzler, Sabine Brandt,
Kerstin Horn (Ende d. Hinrunde)
Mannschaft zum Saisonstart:
Antje Jacob, Astrid Petzold, Verena Preuß, Nalina Eitschberger, Sabine Münchow, Connie Geßner, Nicole Dartsch, Ute Kersten, Katrin Preuß, Xana Metzler, Sabine Körner, Silke Grote, Ute Röpke, Riccarda Habermann, (Kerstin Horn)

Saisonverlauf

In der Saison wurde lange gegen den Abstieg gekämpft. Man befand sich regelmäßig auf den letzten 3 Plätzen. Viele technische und taktische Fehler, sowie körperliche Defizite kennzeichneten die Spielweise. Daran wurde aber nun konsequent gearbeitet. Doch auch Rückschläge wie Astrids Kreuzbandriss, nach 4 Spielen musste verkraftet werden.

Mit neuem Trainer, konsequentem Training und dem guten Mannschaftsgeist konnten auch ehemalige Spielerinnen der ERSTEN wieder für die ZWEITE gewonnen werden, die vorher kein Interesse hatten in der Mannschaft zu spielen. So begann sich langsam das Gesicht der Mannschaft zu verändern.

Die Mannschaft steigerte sich konditionell und auch taktisch in kleinen Schritten, so dass in der Rückrunde schließlich verdient Platz 7 erkämpft und die Klasse gehalten wurde. Am Schluss war die Mannschaft schon wesentlich besser als ihr 7. Platz aussagte. Die Mannschaft hatte auch durch Kerstins Rückkehr noch mal wesentlich an Potential gewonnen.

Nach der Saison verkleinerte sich der Kader von 17  auf 12 Spielerinnen.

Abgänge nach der Saison:
Astrid Petzold , Nicole Dartsch, Katrin Preuß, Ute Röpke, Corinna Gessner