Spielberichte D-Jugend

Weibliche D-Jugend 2010/11

Nachdem wir in der vergangenen Saison ganz ordentlich in der Stadtliga mitgespielt hatten, ging ich davon aus , auch nach Infos von HVB, dass wir auch in der neuen Saison in der Stadtliga spielen werden. Aber der HVB setzte uns in der Bezirksliga an. Die ersten drei Spiele konnten wir dann ganz souverän für uns gestalten. So konnten wir  Hermsdorf IV mit 26:2, EBT mit 20:4 und Lichtenrade II mit 23:9 schlagen, wobei auch die schwächeren Spielerinnen zu genügenden Einsatzzeiten kamen. Dann strand das Spiel gegen den ebenfalls  verlustpunktfreien Konkurrenten  BW Spandau an. Wir erwischten nicht gerade unseren besten Tag und waren in der Abwehr zu passiv und im Angriff konnten viele klare Chancen nicht genutzt werden. Nachden wir den Anfang verschlafen hatten konnten wir uns zur Halbzeit etwas herankämpfen.  8:10. In der zweiten Hälbzeit, in der eine 2-Linien Abwehr gespielt werden muss konnten wir uns dann im Angriff nicht durchsetzen, weil kaum Bewegung da war. Alle standen nur neben ihren Gegnern. Spandaus beste Spielerin konnte dann den Vorsprung durch einige Freiwurftore ausbauen. So wurde das Spiel mit 13 .18 Toren verloren. Unser letztes Spiel gegen Pfefferwerk konnten wir wieder klar mit 14:6 gewinnen. Am Ende belegten wir den zweiten Platz mit 8:2 Punkten , einen Punkt hinter BW Spandau.

Zur Rückrunde stufte uns der HVB ,mit Spandau , in die Satdtliga A ein.

Im Pokal hatten wir dann nach der ersten Runde (Freilos) den Tabellenführer der Oberliga (höchste Berliner Spielklasse)  Lichtenrade zum Gegner. Wir konnten nur etwas lernen und das haben wir , so hoffe ich, dann auch. Beim Gegner spielten 7-8 Auswahlspielerinnen, drei davon sogar in der C-Jgd.- Auswahl. So gingen wir in das  Spiel , wie wir als Alte Herren Ü 40 gegen Lichtenrade, versuchen das Ergebnis in erträglichen Grenzen halten.

Der Gegner ging gleich energisch zu Werke und nutzten einige schwache Abspiele zu leichten Toren. Sie waren einfach schneller im Umschalten und reagieren auf die Schiedsrichterentscheidungen deutlich fixer. Bis wir mitbekommen haben was der Schiri gepfiffen hat, liefen sie sich schon frei und verwerteten ihre Chancen ziehmlich gekonnt. Mitte der zweiten Halbzeit wurden dann auch unsere Reservespielerinnen vermehrt eingesetzt.  Das Spiel ging dann 37:8 verloren gegen die bis dato beste Mannschaft Berlins.

So konnten wir die Rückrunde mit gemischten Gefühlen angehen.

ASC Spandau – BSC Rehberge   9:10

Im ersten Rückrundenspiel mussten wir beim ASC Spandau II antreten. Nach den Weihnachtsferien hatten doch einige vergessen wie man ein Tor wirft. Am Anfang gingen wir zwar in Führung konnten den leichten Vorsprung aber nicht ausbauen, da wir etliche Chancen nicht verwerten konnten. Der Gegner blieb dran und wir gingen mit 6:4 in die Halbzeit. Anfang der zweiten Halbzeit setzten wir uns etwas ab konnten diesen Vorsprung dann aber nicht halten in den letzten 10 Minuten warfen wir nur noch zwei Tore und der ASC kam bis auf ein Tor zum 9:10 heran. Als dann der Schlusspfiff ertönte konnten wir erleichtert unseren ersten Sieg in der Stadtliga feiern.

BSC Rehberge- HF BW Spandau  31:9

Am 13.2. mussten wir gegen den Mitaufsteiger aus der Bezirksliga antreten , der uns die einzige Niederlage zugefügt hat. Also erwarteten wir einen harten Kampf. Aber es kam dann doch für mich überraschend anders. Die im Hinspiel beste Spielerin des Gegners war nicht dabei und wir konnten uns relativ einfach deutlich absetzen. So stand es mitte der ersten Halbzeit 9 :2 für uns. Entscheidend war , dass ausser unseren sonstigen Torgefährlichen Spielerinnen, Aida und Chiara auch Annalena und Sarah nicht nur 1-2 Tore warfen ,sondern je 7 . Zur Halbzeit konnten wir einen 10 -Tore Vorsprung mit in die Pause nehmen. 16 :6.  In der zweiten Halbzeit, wo wir eine 4.2 Abwehr spielten kam der Gegner noch schlechter zurecht und wir konnten uns über 24 : 9 bis zum  Endstand von 31 : 9 absetzen. Hier konnten auch die neueren Spieleinnen genügend Einsatzzeiten bekommen. So einfach hatte ich es mir nicht vorgestellt.

Ajax Köpenick- BSC Rehberge  9 : 21

Nach dem einfachen Sieg gegen Spandau mussten wir nun gegen den ebenfalls ungeschlagenen Tabellenzweiten ran, die schon in der Hinrunde in der Stadtliga vorn mitspielten. Anfangs taten wir uns wiedereinmal schwer damit unsere Gegner in der Abwehr energisch anzugreifen und auch im Spielaufbau gingen zu viele Bälle, durch zu lasche Abspiele verloren.